Ob besonders versaut, weiß ich nicht..
Habe im gesamten Internet gesucht, was ist denn erotisch? was ist versaut? Liebesgeschichten kommen mir oft zu billig, ja blöde vor. Und wenn ich erotische Wünsche hätte, gehört die Story vor der Story unbedingt dazu, sonst findet man ja keinen richtigen Einstieg..Versaut? Nun, ich liebe die Männer im Allgemeinen, könnte mir gut vorstellen, als Domina zu arbeiten, denn dazu sollte oder muß man Männer lieben, weiß ich von irgendwo her. Er, an den ich denke, er eignet sich möglicherweise so gar nicht für versaute Wünsche, oder doch?
Er kannte sie nicht, las nur von ihr. Und was er las, gefiel ihm irgendwann nicht mehr, denn hier wurde über ihn hergezogen?! Noch nie hatte das ein Mensch gewagt, ob das nun eine Frau oder ein Mann war, ihm konnte es egal sein, er würde das niemals dulden, denn sein Ruf hatte schon gelitten. Über verschiedene Kontakte versuchte er an sie schriftlich heran zu kommen, was nicht gelang. Sie erhielt nur den Hinweis, diese und jene Story von ihr sei von unbekannter Seite verboten worden, auch gesperrt im weltweiten Netz! Ihre Wut war unglaublich, aber irgendwann bremste sie sich.. Sie fand das Verbot nur äußerst lächerlich, wenn nicht sogar rufschädigend für sie! Harmlose und witzig gemeinte Verslein hatte sie geschrieben und sie hatte so viel geschrieben, daß sie nicht mehr wußte, welcher gewisse Vers denn so und so geschrieben worden war..Dieser unvergleichliche Mann bildete sich wohl ein, jeder Autor tanzte nach seiner Pfeife? Hatte sich schon mal jemand geirrt, dachte sie und sie mailte an seine Adresse, die ihr bekannt wurde durch einen ihrer Freunde:”Wenn sie nicht so feige wären, würden sie mir persönlich mitteilen, was sie so schlimm an meinem Geschreibsel fanden!” Er bekam die Mail sehr wohl, wollte sie auch aufsuchen, als er plötzlich erkrankte und während er fiebernd das Bett hüten durfte, bat er seine Geschwister, sie zu suchen und egal wie zu ihm zu bringen. Dazu war es nötig, selbst Ländergrenzen zu überwinden und mißmutig wurde das getan. Wie sie nun finden? Mit Hilfe der Polizei? Unmöglich, denn bei den werten Herren von der Obrigkeit war sie nicht aufgefallen, denen war es piepsegal, wen sie mit ihren Versen und Geschichtchen meinte. Ob nun einen großen Star oder eben ein kleines Licht..Per Internet erschien es den beiden Geschwistern besonders leicht, mit ihr Verbindung auf zu nehmen, man schrieb ihr, daß man an einem Besuch bei ihr interessiert wäre und nach einer Woche sagte sie zu. Und so saßen alle drei in ihrer gemütlichen 3 Zimmerwohnung, im Hintergrund der PC an, mit erotischen Bildchen voll gurrender Frauen und Männer, was sie eben beim Schreiben inspirierte, etwas utopisch erschien ihr das, denn sehr viele Sexpraktiken sah sie sich zwar kritisch an, lächelte darüber, aber wollte als Frau nicht in der unterwürfigen Lage sein wie dargestellt. “Also?” “Was also?” “Warum schreiben sie so über ihn? ” “Weil er mir eben leid tut..” “Das sagte noch kein Mensch über ihn.” “Nun, dann bin ich die erste Frau, die findet, daß er im Augenblick nicht so aussieht, als ob er in einem erotischen Filmchen die Hauptrolle bekäme.” “Er dreht schon lange keine Pornos mehr.” “Wie schade, sein Körper war mir immer eine Augenweide,also nun mehr anspruchsvollere Kunst?” Für sie war aber Porno – gut gemachter so mit allem Drum und Dranne – sehr wohl auch Kunst, sagte sie den beiden angeblich seriösen Künstlern besser nicht. Die beiden nickten. “Er ist nun aber erkrankt,liegt zu Bett.” “Ich hätte mir das denken können, so wie er mit seiner Gesundheit herumgeaast hat, mußte er zusammenbrechen..” Die beiden wechselten einen schnellen Blick, die Frau wirkte tatsächlich erschüttert und man bat sie ohne Umschweife, sie in das andere Land zu begleiten, was sie am folgenden Tage auch machte. Die Schwester des begehrten Mannes war noch nicht in der Lage, sie so anzusehen , wie es normal gewesen wäre: sie hasste jene Schreiberin, der sie die Schuld an der Erkrankung des Bruders, den sie heiß liebte und mit dem sie einst sogar eine einmalige erotische Bettgeschichte durch hatte, gab.. Schuld? Sie, die Schreiberin musterte beide Leute neugierig, als das Auto die Villa entlangrauschte, etwas zu schnell, aber da das ihr Grundstück war, würde hier keiner was sagen. Die Schwester,der Haus und Grundstück gehörte, musste sehr oft die Presse verjagen lassen, die immer wieder anfragte, wie es dem Manne den nun ging.
Sie überlegte sich gerade etwas anderes, als sie das Haus betrat und jene Halle durchschritt, deren Fußboden Füßen voller farbenprächtiger Mosaike dalag, fast konnte sie neidisch werden. Wer mochte jene dunkelhäutige Frau sein , die sich per E-Mail an sie gewandt hatte? Sie konnte ihr keinen Job und kein Geld geben , aber die rassige Braut hatte mächtige Brüste, die ihr fast auf den Bauch hinunter baumelten und das Mäuschen unrasiert? Paßte doch nicht wirklich zusammen.
Krankenhausgeruch, der sie fast dazu brachte, sich zu übergeben. Sie suchte auch schon mit den Augen den Fluchtweg, als der Bruder des Mannes sie in das entsprechende Zimmer geleitete. Da lag er nun: wunderschön anzusehen, ohne Besinnung und der Arzt neben ihm kontrollietre ständig seine Werte. Sie konnte den Blick nicht abwenden, stand wie erstarrt, daß der Bruder sie am Arm nehmen mußte und sie zu einem Sessel führte, auf dem sie sich niederlassen konnte. “Danke”, hauchte sie, leise aber nicht so leise, daß der kranke Mann es nicht hören konnte, er dämmerte nur so vor sich hin und bemühte sich die Augen zu öffnen. “Lassen sie das, sie müssen jetzt nur an sich denken und ruhen!” Der strenge Arzt schüttelte den Kopf über die große Ungeduld des Mannes. “Ich muß aufs Klo..” Sie errötete und wandte sofort respektvoll den Blick, während der Arzt dem Pfleger Bescheid sagte, der dem Kranken auch eine neue riesige Windel umschnallte, was sie nun doch sah und sie protestierte. “Warum tut man ihm das an, kann man nicht andere Wege finden?” “Und die wären?” “Sie sind doch die Spezialisten, ich kann nur mal hinzeichnen, was ich nehmen würde, um ihm diese Peinlichkeit zu ersparen..” Sie griff sich eines der Notizblätter, einen Stift dazu und skizzierte eine Art Maschine, in die man auf der einen Seite das eine Ende des Darmrohres einfügen konnte, das andere Ende würde man dem Mann über sein Glied schieben, natürlich müsste dann dieses Ende sich anpassen, wie eben das Glied gerade war: schlaff oder in steifem Zustand. “Das müsste ich anfertigen lassen, mit allem Drum und Dranne, wäre so eine Testphase und er sollte eigentlich gesund werden und nicht leiden.” “Er wird auch nicht leiden, aber in dieser Zeit sollte sich der Pfleger doch mehr Zeit nehmen für seine Arbeit, oder nicht?”
Der unglückliche Kranke bekam da nur die Hälfte mit, aber das was er mitbekam, genügte ihm, um wieder zu versuchen, das Bett zu verlassen. Mit vereinten Kräften hielten sie ihn fest, fesselten ihn leicht, so daß er nicht unbedingt in Panik geraten konnte, jedenfalls nicht noch mehr als ohnehin schon.
Das merkwürdige Maschinchen wurde hergestellt und es wurde dem Liegenden angepaßt, der nach wie vor alles versuchte, um eben das bei sich zu behalten, was in Darm oder Harnblase drinne war. Ihn ekelte vor sich selbst, aber dann lief eben der Inhalt in die Behältnisse an der Maschine. Dem Arzt gefiel das ganz gut,er konnte die Behältnisse austauschen und reeglmäßig überprüfen, er mußte dem einfallsreichen Frauchen dankbar sein, daß sie einen Weg gefunden hatte, um dem Mann, den sie anscheinend sehr mochte, zu helfen.
Währenddessen hatte er die seltsamsten Träume..Ja, er hatte seine Freundin wegen einer älteren Dame verlassen, die seine Mutter fast sein könnte, was man nun irgendwie gar nicht verstehen konnte, denn seine ehemalige Liebste, die im Bett eine Granate war ihm das Hirn teilweise rausvögeln konnte, wenn sie gewollt hätte. Und wie poppt man nun eine ziemlich alte Frau von etwas über 60 Jahren? Eine junge Frau mochte sich das nicht vorstellen, sie fragte in ihrem Bekanntenkreis herum, ob sie da wohl mal Mäuschen spielen könne und irgendwie fand sich ein Weg: auf seiner Luxusetage, wo er regelmäßig mit seiner neuen Freundin zu Gange war, arbeitete ein Zimmermädchen , welches befreundet war, mit dem Installateur und beide brachten an einigen sicheren Stellen Kameras an, winzige. Und was war zunächst zu sehen? Langweiligerweise erst mal nichts, nur Gerede, sich gegenseitig Veralbern, dann aber wildes Herumschmusen. Er riß der alten Frau die Kleidung vom Leib und sie trieben es überall, wo nur möglich, am besten schien es ihnen zu gefallen, wenn sie auf der Waschmaschine saßen, das rubbelte beide so toll zum Orgasmus, das kann man sich irre vorstellen. Muß man erlebt haben.
Die Beobachter wussten sich vor Staunen nicht zu lassen, das ging bei denen echt noch ab wie bei jungem Gemüse und die Alte sah eigentlich noch nicht ganz alt aus, na, man muß sich was dazudenken, denn die Brüste hingen schon ein wenig arg durch.
Suleika am Juni 20th 2010 in Frauen über Männer
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Das wird dann so aussehen: Ob besonders versaut, weiß ich nicht..