Jener Tag
Ehe ich ging, überlegte ich, wen ich gesehen hatte: seine Stimme klang etwas kläglich, traurig, gestreßt. Und er stand irgendwie nachdenklich mit dem Kind da, als er mich erblickt hatte. Oder bildete ich mir seine Nachdenklichkeit ein?
13 Uhr am nächsten Tag. Ich hatte über die vergangene sehr kurze Begegnung schon mal gedichtet, irgendwas Irres wie “Isis und Osiris” ( das waren sicher tolle Typen im alten Ägypten, die es auch so richtig hatten krachen lassen in den Betten oder so, aber nebenbei eben doch 2 bekannte Gestalten aus der Göttergeschichte) und wie sie sich in dieser Welt wiederbegegnen. Der Tag verging öde, ich machte mich in aller Ruhe zurecht, begutachtete im Spiegel mein ungeschminktes Gesicht. Selbst wenn er geschminkte Frauen mochte, er mochte mich doch nicht..
Seine über alles geliebte Stimme und etwas sang in mir von “Isis, die dem Geliebten zuruft: sei mir willkommen, egal in welcher Welt, nur sei wieder für mich da..” Diese ägyptischen Gestalten wurde ich seit über 6 Jahren nicht mehr los, denn diese Liebesgeschichte mußte jedes Herz rühren: sie flickt ihn zusammen und erweckt ihn zum Leben. Und natürlich das ganze Drumherum…! Drumherum na, was das wohl sein könnte: immer wieder die alte Leier: “Fick du sie, denn sie will ja und er eben so auch!”
Ich lehnte mich über jene Brüstung, in dessen Nähe ich ihn gestern sehen konnte, die Treppe war ich behutsam emporgestiegen, eine Sicherung an der rechten Seite fehlte..
“Kommen Sie bitte..” Ohne mir die Hand zu geben, (zunächst dachte ich: “Wie unhöflich!” dann: “Nun, wenn er gerade dabei war, Handbetrieb zu machen, wie rücksichtsvoll, obwohl ich gern mal riechen würde, wie er so riecht, sicher nicht unbedingt wie Schokolade, aber sicher aromatisch genug?Und unheimlich geil und erotisch stellte ich mir seinen Duft vor: frisch gewaschen, mit der die Männlichkeit betonende Herbe) da saß ich nun, etwas desorientiert. Der Wust an zuviel Papier, das lästig bimmelnde Telefon, bzw. alle beide klingelten abwechselnd: da möchte ich gern mal sortieren und dir nebenbei den Kaffee zubereiten. Und hinterher das Bett machen, wenn wenigstens eins da wäre, echt langweilig die Bude..Ich schüttelte den Kopf bei dem komischen Gedanken, was wohl zu falscher Schlußfolgerung führte..”Sie wollten gar nicht hier sein, ist doch so, oder?” Ich konnte den eindringlichen Blick nur wenige Sekunden ertragen, dann jedoch setzte ich eine scheinbar gleichmütige Miene auf, lächelte noch kurz und fixierte ihn. Dachte: “Nur auf seine Augen achten, welche Farbe haben die gleich? Blau? Grün, braun oder so ein Mischmasch..?” Und sexy Ideen kamen mir natürlich sofort auch, als ich ihn gähnen sah, dachte:”Dann soll er früher ins Bett gehen, schlafen und seiner Alten sagen, sie soll ihn nicht mit ihren ewigen perversen Sexwünschen nerven und quälen, wer nimmt sich beim brutalen Sexspiel per Kamera auf und stellt das ins Internet? Kann mir denken, daß viele Kunden bei ihm deshalb abspringen, dieser Mist mit Urin trinken und in der Scheiße liegen, das hätte ich ihr untersagt..”
“Natürlich wollte ich hier sein, ich spaziere nicht sinnlos vor mich hin.” “Verzeihen Sie, das hatte ich vergessen..” Warum er so kleinlaut wurde, was ging mich das an..?
Wie kann eine Frau wie ich auch Gedanken dieses Mannes lesen..
“Nach 6 Jahren kommt sie einfach so vorbei und lügt herum?” Er sah mich ernst an, als er sagte: “Ich nehme alle Schreiben ernst.” Der fast strenge Blick, was sollte das? Hatte er etwa die Briefe behalten, die ich damals schrieb..? “Wenn Sie denken, ich hätte diese Briefe noch, ja, ich habe sie behalten, ich habe noch nie Andeutungen so eindeutig verstanden..” ( in Gedanken hatte er noch unzweideutigen Bitten um: “wenn sie irgendwie sexuell nicht befriedigt sind, ich werde mit dem größten Vergnügen einspringen, betrachten sie mich einfach als ihre Zweitfrau, ja?” Er hatte es für einen miesen Scherz gehalten..Und heute würde ich mich vielleicht schriftlich nicht mehr so erniedrigen, aber stimmte das denn echt? Der Mann sah so überragend toll aus, daß der sicher Manches von mir erwarten, aber eben auch nicht verlangen dürfte, keine Schweinereien eben, muß alles sauber durchdacht und auch sauber durchgeführt werden und ja: eben auch sauber eingeführt werden..) “Ich weiß nicht, was sie verstanden hatten, die Zeit hat ja wohl bewiesen, dass Sie so rein gar nichts für mich empfinden können.” “Das ist nicht wahr, ich habe es nur damals nicht gewagt, meine Gefühle Ihnen gegenüber zu offenbaren.” “Liebe?” ich traute ja wohl meinen Ohren nicht. “Aber das Kind?” “Ja, es ist meins..” Sein Gesicht verbarg er in den Händen. Irgendwo im weltweiten Netz hatte ich gelesen, was diese Geste für eine grandiose Bedeutung hatte: er schützt sich? Doch nicht etwa vor meinen Blicken? Oder vor meinen zukünftigen Blicken , lüstern und so nach dem Motto: “Ja, ich will sofort hier im Büro mit dir vögeln, dann müssen aber alle anderen Schlampen weg sein.” So etwa? (Pardon: vermute mal, es dürften ne Menge Schlampen bei sein im vorgestellten Original, es gibt ein Original und an jenem Ort gibt es keine Sexvorführungen egal welcher Art, aber sicher hat gar manche der Damen sich schon gewünscht, genau diesen Mann mal im Bett zu haben, aber es verbieten sich dort derartige Lautäußerungen, ganz klar, ist ein seriöser Ort und in meiner Phantasie verwandelt er sich nur für mich in einen sexbetonten Ort, wo es mal aus Versehen geschehen kann, das ein heißes Höschen im Sommer hochweht oder extra so hingedreht wird, daß der betreffende Mann die Möse sehen kann und ihm die Hose sofort feucht wird..)
Ich ging zu ihm, kniete nieder und versuchte seine Hände von seinem Gesicht zu nehmen, was mir nicht gelang. Er wehrte sich und ich spürte, wie er irgendwie zitterte, anscheinend weinte er und für den Tod kann ich heulende und jammernde Kerle weder ansehen noch ertragen, ja für mich müssen Kerle immer geile und starke Typen sein, so Art Beschützertyp aus Urmenschszeiten. Na wenigstens schien ihm gerade dieser Gefühlsausbruch auch peinlich zu sein! Hilflos ließ ich ihn sitzen wie er saß, empfand nur Mitleid und etwas, daß man mit schlechtem Willen Abscheu und Ekel nennen könnte. Wie lange sollte ich auf Antwort warten oder sollte ich gehen, es wurde mir langsam peinlich. Endlich rührte er sich, entschuldigte sich. “Warum entschuldigen Sie sich? Weil Sie in meiner Gegenwart zuviel Emotionen gezeigt haben, was mir peinlich ist, jawoll oder weil Sie mit einer anderen Frau ein Kind haben?” “Sie bedeutete mir mal sehr viel, aber ihre Art und Weise mit mir zu spielen, wird immer unerträglicher.” “Wenn Sie privat etwas mit mir bereden wollen: jederzeit..” Damit erhob ich mich, denn andere Leute wollten auch noch was von ihm. Er ließ mich aber nicht gehen, sah mir tief in die Augen, bat:”Ich weiß nicht, ob ich da zuviel von Ihnen verlange, könnten wir uns..” “Ja, wir können uns treffen, wo?” Er sagte mir eine Adresse und an diesem Tage würden wir uns noch sehen…
Und da war er denn auch schon: mein Traumprinz, etwas müde, wie es schien aber irgendwie fröhlich, mich zu sehen. Wir nahmen uns ein Hotelzimmer und richteten es uns dort fast gemütlich ein: mit Kerzenschein, mit zugezogenen Gardinen, TV dudelte so eine sinnliche Musik, die einem wirklich die Lust ankommen ließ. Er wollte sich allein ausziehen, hatte es wohl seit e und je so getan, ich schüttelte den Kopf. “Wir wollen da doch gleich mal was klar stellen: ich bin nicht Ihre Frau und bei mir ist der Mann noch was wert, er ist es auf alle Fälle wert, daß ich ihn ausziehe, bringen sie mich also bitte nicht um dieses seltene Vergnügen, ja?” Er nickte mit hoch rotem Kopf und ich mußte wieder grinsen, ja, es stimmte, er war auch hierbei noch ziemlich jung und unerfahren, ein Kind war schnell gezeugt aber was Sinneslust, Erotik und sexuelles dolles Begehren bedeutete, das wollte ich ihm denn nun mal erklären und nicht mit langem Herumgeschwafel.. Zeitverschwendung hatte ich noch nie sehr gemocht. Ich entfernte erst einmal seine Brille, nun stand er zwar da wie ein blinder Uhu, aber das erleichterte auch mir den Umgang mit ihm, er sah so wundervoll hilflos, zaghaft aus und tastete denn auch nach meinem Kopf, zog mich erst einmal an sich und küßte mich voller Leidenschaft, die wohl ausdrücken sollte, er wäre bei weitem kein Jüngling mehr und könne eine Frau schon nehmen..Die Klamotten flogen denn nur so herunter, ich half dem Mann zum Bett hinüber und er meinte, er wolle nun doch lieber die Sehhilfe haben um zu betrachten, wie ich so aussähe. Natürlich, warum auch nicht?!
Ich hatte schon immer etwas übrig für allerlei Haare an Armen, Beinen, Brust beim Mann, ja, durchaus, denn ich meine: nackig ist da ein Baby und einen Mann möchte man für alles Mögliche bewundern, auch für Haare, an denen man vielleicht mal ziehen könnte, wenn der Mann etwas ungezogen wäre? Und als ich seine Haare an den Armen berührte, durchrieselte es mich so richtig heiß und kalt zugleich..Nicht zu derb berührte ich seine Genitalien und spürte, wie er verdächtigerweise sofort kam, entschuldigte sich auch noch dafür. “Kein Malleur..” Das log ich nun auch noch und legte mich auf ihn, fühlte, wie er sich bemühte, sein mittlerweile erschlafftes Glied etwas in Stimmung zu bringen. Das brachte mich zum Grinsen und ich zog seine Hand da weg, schüttelte den Kopf. ”Diese Spielerei sollten sie aber nun echt lassen, mach ich schon..” “Ich kam noch nie so schnell, nur, weil eine Frau mich so sachte da berührte..” “Verwunderlich, dann geht ihre Partnerin immer grob und gemein mit Ihnen um?” Er sagte da nichts zu, anscheinend hatte ich recht?
Rund 4 Wochen später war seine angeblich so tolle Beziehung zu der Tussi vorbei und er sprach auch nicht mit mir, warum dies aus wäre. Ich ahnte es aber und da ich wußte, wie sie aussah, besprach ich das mit meinem Club, man möge sie doch mal “einladen”. Und da ich das ironisch sagte, wusste jeder, was gemeint war..
Natürlich durfte sie keinen von meinen Helfern sehen. Diese Etage war nur dem Kliniksex gewidmet und nur für sie würden wir einige andere Dinge einschieben, doppelte Bedeutung. Und ich achtete streng drauf, daß sich die Clubmitglieder bei ihr trafen, wenn ihr ehemaliger Freund nicht bei mir war. Essen und Trinken bekam sie und sie konnte auch ablassen, wenn es was abzulassen gab. Nun erlebt sie mal das, was sie dem Mann angetan hatte, nun mit diversen Unterschieden. Wie toll doch, daß sie eine Frau war, da konnte man ihr zwei geformte künstliche Schwänze einführen und mal sachte, aber gern derb hin und her in ihrer Muschi reiben, bis sie quikte. Und leider durfte ja keiner von uns was sagen, nicht auszudenken, wenn sie einen von uns draußen mal wiedererkannte. Einläufe und Spülungen mochte sie also gar nicht? Dann wurde das eben verstärkte getan. Ja, ich duldete es, wenn eine andere Frau ihr die Hand tief in den Unterleib schob, behutsam und klar: ohne Verletzungen. Irgendwann wurde dies Miststück dann wieder so wie sie war abesetzt: direkt vor ihrem Haus abgeladen und schön, sie hatte keinen je erkannt….
2 Wochen später traf sie aber den ehemaligen Freund und sie schien ihm doll verändert: andere Haare? Sie bemerkte seinen Blick und nahm die Perücke ab, Glatze? “Irgendwer hat mir meine Haare abgeschoren, weiß nicht wer, aber sage denen, sie sollen das Andere wiederholen, dann ist es gut, ansonsten zeige ich die Leute an, auch wenn sie mir noch unbekannt sind, wette, du hast mit ihnen Umgang, ist doch so, oder?” Er schüttelte den Kopf, wandte sich aber noch am selben Tag an mich, fragte, warum man sie so mißhandelt hätte. Ihre alte Haarpracht war ihr ganzer Stolz gewesen und nun? “Da fragst du noch, ausgerechnet du? Sie hat dir genug angetan und das, was wir taten, war nur recht und billig..” “Dann laßt mich dort mittun, wenn sich schon einer rächen muß, dann möchte ich es sein..”
Und schon eine Woche darauf lag seine Ex auf eben jenem Gynstuhl, der in der Sexklinik so herumstand wie viele andere Stühle auch, sie hatte man wieder mit Augenbinde versehen, gefesselt an Armen und Beinen und da saß er nun, ihr ehemaliger Liebhaber und Vater ihres Kindes: so, als wäre er Frauenarzt und in seinen Händen die Flasche mit Öl.. Das tropfte er sich auf beide Hände, eine Helferin nahm ihm die Flasche ab und er rieb es der Frau zwischen die Oberschenkel, seine Hände glitten zu ihrer Lustgrotte, die ihn einst begeistert hatte. Tief in ihrer Muschi hatte er gewühlt, sich begeistert an der Flüssigkeit, die zwischen seinen fachkundigen Händen hervortrat, Kitzler, Schamlippen, das alles waren für ihn Objekte seiner Lust gewesen und nun sollte er da Schmerz zufügen? Irgendwie konnte er das nicht, so sah man, wie der eigentlich enttäuscht sein müssende Mann nur seine Hand in ihre Maus hineingleiten ließ, auch versuchte, ihren After zu verwöhnen, beides gleichzeitig ging nun aber nicht besonders gut. Er wollte sich konzentrieren, wollte in ihr jenes Weib sehen, welches ihn gequält und gedemütigt hatte. Und er vermied es, in ihr Gesicht zu sehen. Als die anderen Helfer seine Unentschlossenheit sahen, lösten sie die Frau von dem Stuhl und lagerten sie auf dem Bett, wieder gefesselt und Beine so weit gespreizt, daß er eigentlich keine Mühe gehabt hätte, mit seinem Glied in sie einzudringen, aber sein bestes Stück versagte ihm den Dienst und er fand das gar nicht merkwürdig. Denn um sie beide viele andere Leute, die drauf achteten, daß er sich nicht wieder demütigte. Man winkte ihm,er möge sich wieder anziehen und also fuhr er nach Hause, mit mir…
Suleika am Juni 24th 2010 in Sexphantasien
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Das wird dann so aussehen: Jener Tag